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16.07.2020 / Sport / Seite 16

Welch eine Demütigung!

Ende einer Weltmacht (Teil eins): Wie vor 30 Jahren der DDR-Spitzensport zurechtgestutzt wurde

Andreas Müller

Heute ist Sven Baumgarten aus Arnstadt in Thüringen beim Deutschen Olympischen Sportbund zuständig für die »duale Karriere« von Spitzensportlern, also die Abstimmung mit deren Ausbildung bzw. Studium. Der Rückblick auf den Sommer 1990 ist für ihn so etwas wie eine Zeitreise. Nachdenklich wiegt er den Kopf, denkt an das gewaltige Arbeitspensum, das er damals als Chef des Referats Leistungssport im Ministerium für Jugend und Sport der letzten DDR-Regierung bewältigte. Und an die verpassten Chancen. In der Dynamik der Ereignisse bis zum »Tag der Einheit« am 3. Oktober sei es leider unmöglich gewesen, »in Ruhe die Stärken und Schwächen des jeweiligen Sportsystems« in Ost und West zu beschreiben und daraus Schlüsse fürs künftige Ganze zu ziehen. »Dafür gab es einfach keine Zeit mehr«, erinnert sich der Absolvent der Deutschen Hochschule für Körperkultur (DHfK) in Leipzig. Parteilos, politisch unbelastet und fachlich bestens ausgebildet, wurde der damals 30 Jah...

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