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16.07.2020 / Leserbriefe / Seite 14

Aus Leserbriefen an die Redaktion

Perfide Argumentation

Zu jW vom 11./12.7.: »Status quo statt Grundgesetz«

Die Argumentation (im Verfassungsschutzbericht, jW), SDAJ und junge Welt distanzierten sich nicht von Gewalt als Mittel der Politik und – so wird suggeriert – seien also gewaltbereit, ist deshalb so perfide, weil sie die Beweislast völlig umkehrt. Wenn ich mich mit meinen Arbeitskollegen unterhalte – über Privates, über Fußball, aber auch über Politik –, haben sich bisher weder ich noch meine Gesprächspartner je ausdrücklich von Gewalt, Kannibalismus, Sklaverei oder Serienmord distanziert. Warum auch, gibt es doch nicht das geringste Anzeichen für entsprechende Tendenzen, und niemand hebt derlei Banalitäten ständig hervor. Der »Logik« des Bundesamtes für Verfassungsschutz zufolge müsste es sich hingegen durch die Bank um potentielle Kannibalen, Sklavenhalter und Serienmörder handeln – denn ein fehlendes Dementi reicht für das Verdachtsmoment ja schon aus.

Ralph Petroff, per E-Mail

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