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15.07.2020 / Inland / Seite 5

Kohle für grünen Stahl

Schwerindustrie steigt auf »Hoffnungstechnologie« Wasserstoff um. Regierung macht Fördergeld locker

Ralf Wurzbacher

Die Zukunft besteht aus Wasserstoff. Zumindest behaupten dies die deutsche Wirtschaft und die ihr ergebene Bundesregierung. Das geht so weit, dass sich Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) neuerdings einen »Innovationsbeauftragten ›Grüner Wasserstoff‹« hält. Mit ihm, dem Bundestagsabgeordneten und Parteifreund Stefan Kaufmann, schaute sie am Montag bei der Salzgitter AG in Niedersachsen vorbei, um für die große »Hoffnungstechnologie« die nationale Werbetrommel zu rühren. Mit ihr will das Unternehmen den CO2-Ausstoß bei der Eisenproduktion als Teil seiner Klimastrategie drastisch senken. Ziel ist es, die Kohle bei der Erzeugung des Metalls schrittweise durch Wasserstoff und Strom aus erneuerbaren Energieträgern zu ersetzen. Bei planmäßig 95 Prozent weniger Emissionen ergäbe das am Ende »grünes Eisen« und nach Weiterverarbeitung »grünen Stahl«.

»Wir wollen eine international wettbewerbsfähige und klimaneutrale Stahlindustrie am Standort Deutschla...

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