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14.07.2020 / Schwerpunkt / Seite 3

Interessenkonflikte ignoriert

Was als Hilfe der Weltbank für sogenannte Entwicklungsländer daherkommt, erweist sich als Gefälligkeit für Konzerne

Christa Schaffmann

Die Nichtregierungsorganisationen Justica Ambiental und Friends of the Earth France, Mozambique and International, haben Mitte Juni die großen in Mosambik aktiven Mineralölgesellschaften aufgefordert, die Verwüstung der Cabo-Delgado-Region durch die Erschließung und Förderung fossiler Brennstoffe zu stoppen. Die Chancen auf Erfolg sind gering, geht es doch in der Region um Investitionen in Höhe von Milliarden US-Dollar und um die Aussicht auf noch mehr Milliarden Profit. Seit 2011 gewährte Cabo Delgado Haushaltszuschüsse und technische Unterstützung einschließlich von Maßnahmen, die unmittelbar mit der Erschließung der gewaltigen mosambikanischen Offshoregasreserven zu tun haben. Von der Weltbank (WB) finanzierte Firmen stecken, so ergab die von den NGO veröffentlichte Studie, in Interessenkonflikten.

2012 finanzierte die WB nach eigenen Angaben einen Auftrag an die US-Anwaltskanzlei SNR Denton. Diese sollte die mosambikanische Regierung in den Vertragsve...

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