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09.07.2020 / Schwerpunkt / Seite 3

»Beschäftigte haften für die Risiken«

Spekulanten ziehen Gewinne aus Unternehmen. Pleitewelle nach Coronakrise droht. Ein Gespräch mit Christoph Scheuplein

Simon Zeise

Private-Equity-Fonds leben davon, Unternehmen billig zu kaufen und gewinnbringend weiterzuveräußern. Ist die Krise ein Fest für die Branche?

Viele Branchenexperten rechnen damit. Das Ausmaß ist noch überschaubar, weil die Bundesregierung einige Schutzmaßnahmen auf den Weg gebracht hat. Unternehmen haben Kurzarbeitergeld und Sonderkredite bekommen, die Insolvenzantragsfrist ist bis Ende September zum Teil ausgesetzt. Üblicherweise ist es so, dass Unternehmen, an denen Private-Equity-Fonds beteiligt sind, eine höhere Verschuldungsquote aufweisen als andere Unternehmen; besonders in den ersten zwei, drei Jahren nach der Übernahme. Der Investor erwirbt die Unternehmen nicht nur mit seinem Eigenkapital, sondern leiht sich zusätzlich bei Banken Geld, und diese Schulden werden auf das gekaufte Unternehmen überwälzt. Das heißt, die Gefahr, in einer Krise pleite zu gehen, ist höher. Ich gehe davon aus, dass es viele Pleiten geben wird. Die Folgen dürften im Herbst...

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