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04.07.2020 / Ausland / Seite 7

Streit der »Hirntoten«

Paris wirft Ankara »kriminelle Verantwortung« für Eskalation im Libyen-Krieg vor. Antirussisches Narrativ kann NATO-Konflikt nicht überdecken

Tim Solcher

Während sich in Libyen die Truppen der »Nationalen Konsensregierung« (GNA) und der vom abtrünnigen General Khalifa Haftar befehligten »Libyschen Nationalarmee« (LNA) auf die Schlacht um Sirte vorbereiten, von deren Ausgang Haftars persönliche Zukunft abhängen dürfte, spitzen sich die Konflikte zwischen den internationalen Kriegsparteien weiter zu. Am Montag beschuldigte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bei einer Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel die Türkei zum wiederholten Male, maßgebliche Schuld an den fortwährenden Kämpfen im Land zu tragen. In aller Schärfe warf er Ankara vor, keine der Vereinbarungen der Berliner Libyen-Konferenz vom Januar zu respektieren. Im Gegenteil: Seitdem habe die Türkei ihre militärische Präsenz im Land verstärkt und in großem Umfang »dschihadistische Kämpfer aus Syrien« eingesetzt. Macron bescheinigte dem NATO-Mitglied eine »historische und kriminelle Verantwortung« in dem Konflikt.

Zwischenfall im Meer

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