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04.07.2020 / Ausland / Seite 6

Nationalistische Reflexe

Britischer Premier greift schottische Regierungschefin an. Zustimmung zu Unabhängigkeit wächst

Christian Bunke, Manchester

Die mittelenglische Großstadt Leicester befindet sich seit dieser Woche aufgrund steigender Fallzahlen bei Coronainfektionen im lokalen Shutdown. Trotzdem will die britische Regierung an diesem Sonnabend landesweit Pubs und Gastronomie wieder öffnen lassen. Eltern und Lehrer verweigern die Wiederaufnahme des Schulbetriebs, weil sie ein erhöhtes Ansteckungsrisiko befürchten. Die Jugend demonstriert auf der Straße und versenkt Sklavenhändlerstatuen im Meer. Die Wirtschaft kriselt, jeden Tag hagelt es Jobverluste. Die Nachverfolgung von Coronainfektionsketten funktioniert auch im Juli wegen der Unfähigkeit der damit beauftragten Privatkonzerne immer noch unzureichend oder gar nicht. Eigentlich könnte man meinen, die britische Regierung hätte einiges zu tun.

Tatsächlich versuchen Premierminister Boris Johnson und seine Kollegen wieder Initiative zu ergreifen. Neben der Ankündigung von Investitionsmaßnahmen zählt das Anzetteln nationalistischer Streitereien zu...

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