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30.06.2020 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Protest unter Tage

In der Volksrepublik Lugansk streikten Bergleute gegen Lohnrückstände und Zechenschließungen

Reinhard Lauterbach

Das Kohlebergwerk »Komsomolskaja« in der Stadt Antrazit südlich von Lugansk ist das größte der Region. In der ersten Junihälfte streikten acht Tage lang rund 120 Bergleute unter Tage. Bereits im Mai hatte eine kleinere Gruppe von Bergleuten der Zeche »Nikanor-Nowaja« in Sorinsk in der international nicht anerkannten Volksrepublik Lugansk die teilweise Auszahlung von ausstehendem Lohn erkämpft. Insgesamt geht es um Rückstände bei den Arbeitsentgelten von umgerechnet rund zwölf Millionen Euro.

Versuche der Behörden der VR Lugansk, den Streik zu brechen, scheiterten, obwohl mehrere Dutzend Arbeiter festgenommen worden waren. Nach ukrainischen Angaben weigerte sich die örtliche Polizei in Antrazit, gegen die Streikenden vorzugehen. Es mussten Beamte aus Lugansk herangeholt werden. Während des Streiks herrschte in Antrazit Ausgangssperre, Mobilfunk- und Internetverbindungen wurden abgeschaltet. Russische Webseiten, die über die Proteste berichteten, wurden blo...

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