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30.06.2020 / Inland / Seite 8

»Karliczek ist auf Zielgerade die Puste ausgegangen«

Finanzierung der Hochschulen: GEW kritisiert Umsetzung des »Zukunftsvertrags«. Ein Gespräch mit Andreas Keller

Ralf Wurzbacher

Am Freitag hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern die Umsetzung des »Zukunftsvertrags Studium und Lehre stärken«, vormals Hochschulpakt, endgültig besiegelt und den sogenannten Verpflichtungserklärungen der Bundesländer zugestimmt. Sind die Hochschulen damit für die kommenden Jahre auf der sicheren Seite?

Mit dem Vertrag haben Bund und Länder 2019 in einem zentralen Punkt die Forderung der GEW umgesetzt – die Finanzierung zusätzlicher Studienplätze ist auf Dauer angelegt. Der Pferdefuß: Anders als der Pakt für Forschung und Innovation zugunsten der außeruniversitären und Drittmittelforschung ist der Zukunftsvertrag nicht dynamisiert, wird also nicht jährlich an Kostensteigerungen angepasst. Außerdem ist er von vornherein unterfinanziert: Statt 26.000 Euro müssten nach GEW-Berechnungen pro Studienplatz mindestens 36.000 Euro bereitgestellt werden, um die Kosten zu decken. Außerdem gibt es berechtigte Zweifel, dass die Länder die zug...

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