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26.06.2020 / Schwerpunkt / Seite 3

UN-Charta – heute umfassend missachtet

Weltweit Attacken auf Souveränität und territoriale Integrität von Mitgliedstaaten

Jörg Kronauer

Hehre Ziele hatten sie, die rund 850 Delegierten aus insgesamt 51 Ländern, die ab dem 25. April 1945 in San Francisco zusammenkamen, um die Charta der Vereinten Nationen fertigzustellen. Gut vier Jahre lang war an Konzeptpapieren gearbeitet worden, unter maßgeblicher Führung der USA und Großbritanniens. Eingebunden wurden zunächst vor allem die Sowjetunion und die Republik China. Es ging darum, die Grundlagen für eine Nachkriegsordnung festzuklopfen; deshalb blieben die Weltkriegsaggressoren, Deutschland und Japan, sowie ihre Weltkriegsverbündeten außen vor. Als die Delegierten Ende April in San Francisco zusammenkamen, ließ das Deutsche Reich immer noch nicht vom Krieg ab, und als sie am 26. Juni 1945 die Charta unterzeichneten, hatte das Reich zwar endlich aufgeben müssen, Japan aber kämpfte weiterhin. Vertreter von zunächst 50 Ländern leisteten ihre Unterschrift und ließen eine Stelle für ein Land frei, das nach der Terrorbesatzung der Nazis noch dabei...

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