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23.06.2020 / Thema / Seite 12

Die große Flut

Coronabedingt wächst die Staatsverschuldung rasant an. Das könnte noch zu schweren ökonomischen und gesellschaftlichen Verwerfungen führen

Guenther Sandleben

Vom russischen Revolutionär Wladimir Iljitsch Lenin (1870–1924) soll die Überlegung stammen, wer den Kapitalismus beseitigen will, der muss seine Währung zerstören. Derzeit sind Regierungen und Notenbanken dabei, genau dies zu tun. Getrieben von den Umständen, die sie durch ihr eigenes Krisenmanagement in den zurückliegenden Jahren mit geschaffen haben, setzen sie gigantische fiskal- und geldpolitische Mittel ein, durch die sie mit wachsender Wahrscheinlichkeit schon bald selbst ruiniert werden könnten.

Katalysator Corona

Corona verstärkt Tendenzen, die schon vorhanden waren: Die bereits vor Corona existierenden Produktionsrückgänge und Disproportionen in der Industrie, die sich verstärkende Investitionsschwäche, die in wachsenden Schuldenblasen konservierten Krisenelemente, alle Verwerfungen, die alten aus der Wirtschaftskrise 2007/09 und die neueren, entstanden durch Nullzinspolitik, Anleihekaufprogramme, wachsende globale Verschuldung, Zombiefirmen, fa...

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