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19.06.2020 / Schwerpunkt / Seite 3

Exotische Einheitsfront

Ein Abgeordneter der Partei Die Linke und ein Wirtschaftsfunktionär wenden sich gemeinsam gegen US-Sanktionen zu »Nord Stream 2«

Reinhard Lauterbach

Es kommt sicher nicht oft vor, dass ein Vertreter des deutschen Kapitals und ein Abgeordneter der Partei Die Linke an einem Strang ziehen. Aber am Dienstag war einer dieser »magischen Momente«. Michael Harms, Geschäftsführer des Ostausschusses der Deutschen Wirtschaft, und Klaus Ernst, Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Energie, hatten zu einer gemeinsamen Pressekonferenz geladen. Thema dieser exotischen Einheitsfront: die geplanten neuen Sanktionen der USA gegen das Pipelineprojekt »Nord Stream 2«, zwei weiteren Strängen einer Gaspipeline unter der Ostsee zwischen Russland und Deutschland.

Wirksame Drohungen

Die US-Senatoren Edward »Ted« Cruz und Jeanne Shaheen hatten in der vergangenen Woche einen Gesetzentwurf eingebracht, der das explizite Ziel hat, die Fertigstellung der Leitung noch auf den letzten 80 Kilometern zu stoppen. Denn nur noch so viel fehlt von den insgesamt 1.200 Kilometern der Leitung. Geht das Projekt in Washingt...

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