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17.06.2020 / Inland / Seite 5

Trödelministerin Karliczek

Mit langer Verspätung startete das Antragsverfahren für ein Hilfspaket zugunsten notleidender Studierender. Empörung bei Opposition und Verbänden

Ralf Wurzbacher

Was lange währt, wird endlich gut? Nicht mit Anja Karliczek (CDU). Geschlagene drei Monate hat die Bundesministerin für Bildung und Forschung gebraucht, um einen »Rettungsschirm« für in der Coronakrise in eine finanzielle Notlage geratene Studierende aufzuspannen. Mit welchem Ergebnis? Die am Montag von ihr und dem Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW), Achim Meyer auf der Heyde, in Berlin vorgestellte »Überbrückungshilfe« ist im Umfang mickrig und in der Reichweite kläglich. Ganz bestimmt nicht ist sie »schnell« und »unbürokratisch«, wie die Ministerin Ende April versprochen hatte, als sie die Maßnahme erstmals ankündigte.

Schon damals hatten womöglich Hunderttausende über Wochen auf dem Trockenen gesessen, ohne die üblichen Einnahmen aus Studentenjobs und bei mithin weggebrochenen Zuwendungen durch die Eltern. Während die Bundesregierung etliche Gruppen der Bevölkerung mit Direktzuschüssen bedacht hatte, vertröstete Kar­liczek die Leidtrage...

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