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15.06.2020 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Druck aus vollen Rohren

US-Senatoren fordern weitere Sanktionen gegen Pipelineprojekt »Nord Stream 2«. Auch deutsche Behörden wären betroffen

Reinhard Lauterbach

Inzwischen liegen zwei russische Spezialschiffe für die Verlegung von Rohren unter Wasser im Hafen von Mukran auf Rügen: die aus dem Fernen Osten herbeorderte »Akademik Tscherskij« und die kleinere »Fortuna«. Aber seitdem sie vor einem Monat dort Anker geworfen haben, hat sich nicht viel getan, und das dürfte noch eine Weile so bleiben. Denn wegen der US-Sanktionen haben sich beteiligte Unternehmen aus anderen Ländern zurückgezogen. Russland muss deshalb die Flottille mit eigenen Schiffen verstärken, die für die Fertigstellung der letzten 160 Leitungskilometer gebraucht werden. Wie das russische Portal Eadaily am 8. Juni meldete, sind zwei Versorgungsschiffe auf dem Weg von Wladiwostok in die Ostsee inzwischen im Indischen Ozean. Eskortiert werden sie von einer Fregatte der russischen Pazifikflotte und einem Schlepper. Das letzte ausländische Hilfsschiff bei den Bauarbeiten war Anfang Juni in seinen norwegischen Heimathafen zurückgekehrt. Es hatte östlich...

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