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13.06.2020 / Schwerpunkt / Seite 3

»Soziale Probleme werden militärisch angegangen«

USA: Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt in Zeiten von Trump und Coronapandemie. Ein Gespräch mit William »Bill« Fletcher, Jr.

Frederic Schnatterer

In den USA gehen Hunderttausende auf die Straße, seitdem in Minneapolis am 25. Mai der Afroamerikaner George Floyd von einem weißen Polizisten getötet wurde. Wie nehmen Sie die Bewegung wahr?

Die Proteste sind das Produkt mehrerer Krisen: der Covid-19-Pandemie, des Wirtschaftskollaps, des Lynchens von drei Afroamerikanern innerhalb von drei Wochen, der Brandstifterpolitik von Donald Trump und der Umweltkrise. Die Tötung von George Floyd war nur der Funke, der die Situation hat explodieren lassen. Was sich in den vergangenen Wochen entwickelt hat, ist faszinierend: Die Bewegung wird zwar von Schwarzen angeführt, aber Angehörige aller möglichen Gruppen nehmen an ihr teil.

Die Trump-Administration hat darauf nie dagewesene, autoritäre Weise reagiert. Jeder andere Präsident wäre im nationalen Fernsehen aufgetreten, um die Menschen zum Ruhebewahren aufzurufen und wenigstens ein Mindestmaß an Interesse für die von den Protestierenden thematisierten Probleme zu ...

Artikel-Länge: 8634 Zeichen

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