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10.06.2020 / Schwerpunkt / Seite 3

»Nie zu spät, Unrecht aufzuklären«

Rechte Netzwerke: Auflösung von Teilen der Polizei und der Bundeswehr wäre bei vergleichbaren Protesten wie in den USA eine Option. Ein Gespräch mit Martina Renner

Claudia Wangerin

Ein Berliner Polizeibeamter soll interne Informationen zum Terroranschlag auf dem Breitscheidplatz im Dezember 2016 in einer Chatgruppe mit AfD-Mitgliedern geteilt haben, eine Verbindung zu Pegida-Chef Lutz Bachmann, der noch am Abend des Anschlags wusste, dass »ein tunesischer Moslem« der Hauptverdächtige sei, was offiziell erst am Folgetag bekannt wurde, wird geprüft. Woher könnte eine rechte Clique innerhalb der Polizei das früher gewusst haben?

Immer wieder werden rechte Netzwerke in der Polizei aufgedeckt. In Mecklenburg-Vorpommern war es zum Beispiel »Nordkreuz«, in Hessen schickten vermutlich Polizisten rassistische Drohmails an eine Anwältin, und auch in Berlin ist das wahrlich nicht der erste Fall. Wir wissen, dass Polizisten sich untereinander in Chats austauschen. Wir wissen, dass in solchen Chats auch »nationalsozialistische Grüße« verschickt werden. Es wäre leider nicht neu, wenn polizeiliche Interna über solche Kanäle nach draußen gelangt wä...

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