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02.06.2020 / Inland / Seite 4

Ein Jahr und viele Fragen

Lübcke-Mord jährt sich zum ersten Mal. Antifaschisten wollen am heutigen Dienstag an Kasseler Regierungspräsidenten erinnern

Markus Bernhardt

Am heutigen Dienstag jährt sich der Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke zum ersten Mal. Lübcke, der allem Anschein nach zwei Jahre lang von seinem mutmaßlichen Mörder Stephan Ernst ausspioniert und beobachtet worden war, war in der Nacht vom 1. auf den 2. Juni 2019 auf der Veranda seines Hauses im hessischen Wolfhagen bei Kassel erschossen worden. Als Auslöser für die Tat gilt Lübckes Positionierung in Sachen Flüchtlingspolitik. So hatte der CDU-Politiker auf einer Bürgerversammlung im Oktober 2015 für Solidarität und Hilfe für Geflüchtete geworben und war daraufhin von Neonazis und Rassisten ins Visier genommen worden.

»Es lohnt sich, in unserem Land zu leben. Da muss man für Werte eintreten, und wer diese Werte nicht vertritt, der kann jederzeit dieses Land verlassen. Das ist die Freiheit jedes Deutschen«, hatte Lübcke den Anwesenden damals zugerufen. In der Folge wurde er Opfer einer breiten Hasskampagne im Internet, welche teils gezie...

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