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26.07.2003 / Feuilleton / Seite 14

Skandaluntauglich

Angstschüren als Gegenplan zur RAF-Ausstellung

Matthias Reichelt

Gerade hatte man sich daran gewöhnt, daß das neoliberale Projekt der postmodernen »Neuen Mitte« keine Tabus mehr kennt, da kracht es plötzlich im Gebälk.

Es geht um eine geplante Ausstellung der »Kunstwerke« in Berlin. Nach einer beschlossenen Verschiebung soll sie sich gegen Ende 2004(!) mit dem Phänomen RAF auseinandersetzen. Die Ausstellung soll mit 100000 Euro vom Hauptstadtkulturfonds gefördert werden. An Konzept und Umsetzung wird immer noch gearbeitet. Als Berater ist der Hamburger Historiker Wolfgang Kraushaar fungiert. Die Bundeszentrale für politische Bildung soll die Ausstellung mit einem Programm begleiten.

Die Familie Schleyer und die Witwe von Detlev Rohwedder (wobei bisher nicht nachgewiesen ist, daß Rohwedder tatsächlich RAF-Opfer ist) haben sich beim Bundeskanzler über einen Satz aus einem Thesenpapier beschwert, den sie als Beleg für eine beabsichtigte »Glorifizierung« der RAF sehen. Er lautet: »Welche Ideen, Ideale haben ihren We...



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