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27.05.2020 / Ausland / Seite 6

Aufklärung mit Tücken

Südkorea gedenkt Volksaufstands in Gwangju. Wahrheitsfindungskommission soll Umstände klären

Rainer Werning

Am 27. Mai 1980 erlebte die selbstverwaltete »Freistadt Gwangju« in Südkorea den schwärzesten Tag ihrer Geschichte, als der zehntägige Volksaufstand mit äußerster Brutalität niedergeschlagen wurde. Anlässlich des 40. Jahrestags des Beginns der Erhebung wandte sich Präsident Moon Jae In am 18. Mai bei einer öffentlichen Zeremonie vor dem ehemaligen Provinzbüro der Stadt mit aufrüttelnden Worten an die Bevölkerung: »Durch Gwangju haben wir Demokratie erlebt und auch, wie sie die Menschen einander näherbringt, uns zum Teilen bewegt und uns besser kommunizieren lässt. Diese Erfahrung, die uns eingeprägt wurde, wird immer unsere größte Stärke sein, ganz egal, welchen Schwierigkeiten wir entgegenblicken.«

Gleichzeitig erneuerte Moon die Forderung seiner Regierung nach Einsetzung einer Wahrheitsfindungskommission. Dieser, so beteuerte der Präsident, solle es vor allem darum gehen, auf der Grundlage von Wahrheit Versöhnung und Einheit anzustreben. Allein, bis heu...

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