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18.05.2020 / Politisches Buch / Seite 15

Gesondert verwahrt

Viel Material, aber mit bedauerlichen Schwächen: Henry Nitschkes voluminöse Studie über die Spionageabwehr der DDR

Leo Schwarz

Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der DDR hat von allen Institutionen und Organisationen des ostdeutschen Staates seit 1990 die weitaus größte Aufmerksamkeit der »Aufarbeiter« auf sich gezogen – um Größenordnungen mehr als zum Beispiel die SED oder der Leitungsapparat der Wirtschaft. Die Fehldeutung, in der DDR habe die »Stasi« die Zügel in der Hand gehabt, die Gesellschaft »durchdrungen« oder gar »beherrscht« – ein zentraler Mythos der »Wende«-Ideologie von 1989/90 –, ist, obwohl sie inzwischen sogar von einzelnen Protagonisten der »Stasiaufarbeitung« bekämpft wird, in vielen Köpfen weiter lebendig.

Weiter vertraulich

Die Beschäftigung mit der Staatssicherheit ist allerdings nur in einem sehr oberflächlichen Sinne »gründlich«. Schaut man etwas genauer hin, dann zeigt sich, dass bestimmte zentrale Tätigkeitsfelder nur sehr verhalten oder überhaupt nicht thematisiert werden. Das gilt vor allem für die Arbeit der Hauptabteilung II, der Spionageabwe...

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