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08.05.2020 / Kapital & Arbeit / Seite 2

»Die Geschäfte mit dem Töten laufen gut«

Deutsche Waffenschmiede mit Tradition: Rheinmetall produzierte für Nazis und heizt auch heute mit Rüstungsexporten Konflikte an. Ein Gespräch mit Daniel Seiffert

Gitta Düperthal

Heute vor 75 Jahren wurde Deutschland durch die Alliierten befreit. Der Rüstungskonzern Rheinmetall, der zwischen 1933 und 1945 für die Nazis produzierte, profitiert nach wie vor von Waffenverkäufen. Welche Rolle spielte Rheinmetall im vergangenen Jahrhundert?

Der Konzern ist 130 Jahre alt und hat in beiden Weltkriegen an der Aufrüstung mitgewirkt. Für den Ersten Weltkrieg stellte er Artillerie, Munition und Waffen her, und auch im Zweiten Weltkrieg war er an der Militarisierung beteiligt. Ab 1919 war die Fabrik aufgrund des Versailler Vertrags gezwungen, auf zivile Produkte umzustellen, zum Beispiel auf Schreibmaschinen. 1945 war dies ähnlich.

Aus der Zeit des deutschen Faschismus gibt es eine weitere bittere Geschichte: In der Nähe der Rheinmetall-Borsig AG in Unterlüß befand sich ein Außenlager des KZ Bergen-Belsen, genannt Tannenberg. Zwischen 1944 und ’45 mussten viele der 900 dort eingesperrten jüdischen, polnischen, jugoslawischen und ungarischen F...

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