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02.05.2020 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Ankara im Krisenmodus

Coronapandemie trifft türkische Wirtschaft mit voller Wucht. IWF-Kredite unerwünscht

Steffen Stierle

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sprach vergangene Woche von einem »dramatischen Anstieg der Infektionen« in der Türkei. In kaum einem anderen Land breitet sich das Coronavirus derzeit vergleichbar rasant aus. Trotzdem reagiert die Regierung in Ankara zögerlich. Denn die Pandemie trifft die Wirtschaft des Landes zur Unzeit. Es droht eine unkontrollierbare Krisendynamik bis hin zur Staatspleite. Der Internationale Währungsfonds (IWF) steht schon mit einem neuen »Rettungsprogramm« bereit. Doch genau das will Ankara um jeden Preis vermeiden.

Einerseits muss also die Pandemie bekämpft werden, andererseits will man die angeschlagene Wirtschaft möglichst nicht belasten. So entstand in den vergangenen Wochen ein Flickwerk an kurzzeitigen und regional begrenzten Ausgangsbeschränkungen mit vielen Ausnahmen. Das Krisenmanagement wirkt dilettantisch und stümperhaft. Dabei ist Staatschef Recep Tayyip Erdogan sonst bei der Anwendung autoritärer Maßnahmen nicht ge...

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