Gegründet 1947 Mittwoch, 30. September 2020, Nr. 229
Die junge Welt wird von 2392 GenossInnen herausgegeben
28.04.2020 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Nicht so gemeint

Berliner Gesundheitssenatorin spricht von Rückführung der Tochtergesellschaften in Klinikkonzerne und schürt damit falsche Hoffnungen

Susanne Knütter

In einer Petition an den Berliner Senat und die Klinikleitungen forderten 4.500 Krankenhausbeschäftigte von Charité und Vivantes Anfang April nicht nur eine sofortige Erleichterung ihrer Arbeitssituation durch ausreichend Schutzkleidung, mehr Geld und Fürsorge für Kolleginnen und Kollegen, die zu den Risikogruppen im Zusammenhang mit Covid-19 zählen. Sie bekräftigten auch nach wie vor aktuelle Forderungen wie eine Entlastung durch mehr Personal, eine am Bedarf ausgerichtete Krankenhausfinanzierung und die Eingliederung der 21 Tochtergesellschaften von Charité und Vivantes in die Konzerne. Und jetzt hat es fast den Anschein, Corona mache endlich möglich, wofür seit Jahren gekämpft wird.

In ihrem Antwortbrief an die Krankenhausbeschäftigten und Gewerkschafter vom 16. April versprach die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) die »Rückführung der Töchter von Vivantes und Charité in die Konzerne«. Außerdem habe der Senat die »Umsetzung des TVöD per...

Artikel-Länge: 4665 Zeichen

Dieser Beitrag ist gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Mit einem Onlineabo tragen Sie dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Für Unentschlossene gibt es die Tageszeitung junge Welt auch am Kiosk, für 1,90 € wochentags und 2,30 € am Wochenende. Alle belieferten Verkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Vollen Zugriff auf alle Artikel bietet auch das Protest-Abo: Drei Monate täglich die gedruckte Ausgabe kennenlernen für 62 €. Jetzt bestellen unter www.jungewelt.de/protest-abo

Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

20,60 Euro/Monat Soli: 27,60 €, ermäßigt: 13,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €