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25.04.2020 / Feuilleton / Seite 10

Corinna und Corona

Wie das spanische Königshaus von einem gefährlichen Virus befallen wurde und warum es sich trotzdem gute Überlebenschancen ausrechnen darf

Erich Hackl

Als würden sie vom Coronavirus nicht schon genug geplagt, müssen die Spanier sich auch noch mit dem Corinnavirus herumschlagen. Es verdankt seinen Namen der aus Hessen stammenden Geschäftsfrau Corinna Larsen, die es als Prinzessin Corinna zu Sayn-Wittgenstein – sie war einige Jahre lang mit einem Sprössling des deutschen Adelsgeschlechts verheiratet – in die Klatschspalten gebracht hat. Die gute Nachricht ist, dass das Virus nur das spanische Königshaus befallen hat, die schlechte, dass es ihm vermutlich nicht den Garaus machen wird.

Erstmals aufgetreten ist das Corinnavirus vor acht Jahren. Der damalige König Juan Carlos I., dem seine Biographen fünftausend Seitensprünge, neunzehn außereheliche Kinder und ein Vermögen von zwei Milliarden Euro nachsagen, wusste in der schlimmsten Wirtschaftskrise seit den Hungerjahren nach Ende des Bürgerkriegs nichts Besseres zu tun, als mit Corinna Larsen – und auf Kosten eines saudischen Mäzens – in Botswana Elefanten ...

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