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24.04.2020 / Ausland / Seite 7

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Äthiopien hält an zeitnaher Befüllung des Megastaudamms am Blauen Nil fest. Ägypten pocht weiter auf kolonial verbrieftes Recht

Georges Hallermayer

Äthiopien hat ein Wasserproblem. Angesichts der sich auch in den Staaten Afrikas ausbreitenden Coronapandemie verschärft sich die Situation zusätzlich. Nach jüngsten Angaben der WHO vom 15. April haben 96 der geschätzt 105 Millionen Einwohner des nordafrikanischen Landes keine oder nur unzureichende Möglichkeiten, sich regelmäßig die Hände zu waschen. Die Hälfte der Bevölkerung verfüge zwar über sanitäre Anlagen, habe jedoch kein Wasser oder keine Seife. Hinzu kommt, dass nach Angaben der Weltbank nur rund 44 Prozent der äthiopischen Haushalte an das Stromnetz angeschlossen sind.

Seit 2011 wird daher am Blauen Nil, dem größten Nebenfluss des mit 6.650 Kilometern längsten Flusses der Welt, der »Große Damm der äthiopischen Wiedergeburt« (GERD) gebaut. Vom italienischen Baukonzern Salini Impregilo in Angriff genommen, soll der Stausee mit einer Fläche von 1.874 Quadratkilometern in seinem Staubecken 74 Milliarden Kubikmeter Wasser fassen und insgesamt 6.450 ...

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