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24.04.2020 / Kapital & Arbeit / Seite 2

»Bei vielen Betrieben sieht es düster aus«

Profite auf Kosten von Mensch, Tier und Natur: In Coronakrise zeigen sich Probleme der Landwirtschaft. Ein Gespräch mit Elisabeth Fresen

Steffen Stierle

Welche Auswirkungen der Coronakrise zeichnen sich bislang für kleinere Agrarbetriebe ab?

Die Folgen für unsere Höfe sind ganz unterschiedlich: Während einige Betriebe mit Direktvermarktung verhältnismäßig gut klarkommen, sieht es bei vielen anderen mit Milch- und Schlachtvieh düster aus. Lieferketten sind ins Stocken geraten und Arbeitskräfte fehlen. Ein hohes Angebot trifft auf eine geringere Nachfrage. Die Preise sinken. Schlachtvieh kann teilweise nicht verkauft werden, dann brechen die Einnahmen komplett weg. Zudem fehlen akut Saisonarbeitskräfte, etwa zum Spargelstechen. Hier erfahren wir allerdings große Solidarität und Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung. Das ist ermutigend.

Was wäre auf politischer Ebene nötig, um den Preisverfall zu stoppen?

Die Bundesregierung darf nicht weiter blockieren, sondern muss sich dringend für europaweite Instrumente zur Mengenregulierung einsetzen. Der Milchpreis der vergangenen Jahre war ohnehin nicht kostendeckend...

Artikel-Länge: 4327 Zeichen

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