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16.04.2020 / Inland / Seite 5

Bildung nach Geldbeutel

»Homeschooling« in Coronazeiten: Arme Kinder erhalten keine Hilfen vom Staat. Erwerbslosenverein fordert »Schulcomputer sofort!«

Susan Bonath

Nach einer Beratung am Mittwoch haben sich die Ministerpräsidenten der Bundesländer darauf verständigt, Schulen ab dem 4. Mai schrittweise wieder zu öffnen. Der Onlineunterricht zu Hause wird die Bildungseinrichtungen, Eltern und Schüler deshalb noch einige Wochen beschäftigen. Vor allem Kinder aus einkommensschwachen Familien und mit Migrationshintergrund drohen dabei auf der Strecke zu bleiben. Hilfe vom Staat erhalten sie bislang nicht.

So verfügen Betroffene oft gar nicht über die nötige Technik. Ein Beispiel ist ein Neuntklässler, über den am Dienstag die Berliner Tageszeitung (Taz) berichtete. Der Jugendliche wächst, wie mehr als eine Million andere schulpflichtige Kindern, in einer Familie mit Hartz-IV-Bezug auf. Sein Vater hatte demnach beim Jobcenter Mönchengladbach vergeblich eine Beihilfe für einen Computer beantragt. Anschließend scheiterte die Familie Ende März mit einem Eilantrag vor dem Sozialgericht Düsseldorf. Begründung: Der Kläger habe ...

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