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02.04.2020 / Inland / Seite 8

»Die Coronakrise hat eine Vorgeschichte«

Angesichts der Pandemie muss auch über die profitorientierte Pharmaindustrie geredet werden. Ein Gespräch mit Marius Stelzmann

Gitta Düperthal

Der Leverkusener Konzern Bayer hat am Montag mitgeteilt, 140 medizinische Mitarbeiter bis zu vier Wochen bezahlt freizustellen, um sich an der Virusbekämpfung zu beteiligen. Klingt das nicht großzügig?

Ja, eine nette Geste und auf jeden Fall hilfreich. Das steht allerdings in dem Kontext, dass sich der Konzern schon länger aus der Forschung für Impfstoffe zurückgezogen hat. Wenn nun dafür öffentliche Förderung bereitsteht oder kurzfristige Nachfrage da ist, reagiert er so. Die Coronakrise ist nicht vom Himmel gefallen. Sie hat eine Vorgeschichte, die mit der profitorientierten Pharmaindustrie zu tun hat. »Wir müssen Geld verdienen mit unseren Produkten. Das führt dazu, dass nicht alle Medikamente entwickelt werden, die wir brauchen«, sagte der ehemalige Bayer-Vorstandsvorsitzende Marijn Dekkers. Der Konzernchef der Novartis AG, Vasant Narasimhan, beantwortete die Frage einer Journalistin, warum keine Prävention in Richtung Epidemieimpfstoffe betrieben wür...

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