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28.03.2020 / Geschichte / Seite 15

Kabinett der Frontsoldaten

30. März 1930: Mit Reichskanzler Brüning begann die Zeit der Präsidialkabinette

Manfred Weißbecker

In der Weimarer Republik, an die gegenwärtig so manches Ereignis erinnert, gab es zwischen 1918 und 1932 zwölf Reichskanzler. Bis 1930 vollzogen sich zumeist »normale« Regierungswechsel, solche also, die den in der Weimarer Verfassung festgelegten parlamentarisch-demokratischen Regeln entsprachen. Das änderte sich jedoch, als die wirtschaftlichen, militärischen und politischen Eliten begannen, die parlamentarische Demokratie zu attackieren und zu autoritären Herrschaftsmethoden überzugehen.

Dem stand nach der Reichstagswahl vom Mai 1928 – die SPD hatte sie dank der Losung »Kinderspeisung statt Panzerkreuzer« gewinnen können – eine »Große Koalition« aus SPD, der großbürgerlich-katholischen Zentrumspartei, deren Ableger, der Bayerischen Volkspartei, der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) und der Deutschen Volkspartei (DVP) im Wege. Obgleich der sozialdemokratische Reichskanzler Hermann Müller dem Bau der Kriegsschiffe zustimmte und unsoziale Forderungen ...

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