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28.03.2020 / Ausland / Seite 6

Weder vor noch zurück

Mexikos Grenzen im Norden und Süden wegen Coronaviruspandemie geschlossen. Migranten stecken fest

Axel Plasa

Inmitten der Coronaviruspandemie, die sich auch in Mexiko immer weiter ausbreitet, stecken Tausende Migranten vor allem aus Mittelamerika in dem Land fest. Seit am Donnerstag wegen des Beginns der »Phase 2« der SARS-2-Epidemie (nach Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation WHO) jede Geschäftstätigkeit der mexikanischen Regierung offiziell eingestellt ist, werden die Anträge auf Asyl zwar angenommen, jedoch für die Dauer von mindestens einem Monat nicht mehr bearbeitet. Das teilte die »Mexikanische Kommission für Flüchtlingshilfe« (Comar) mit. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität gab es am Freitag 585 bestätigte Fälle. Acht Menschen waren bereits an der Lungenkrankheit gestorben.

Bereits am 18. März hatten die USA ihre Grenze zu Mexiko geschlossen und jegliche Bearbeitung von Asylanträgen eingestellt. Zudem kündigte Washington an, abgelehnte Asylbewerber nach Mexiko abschieben zu wollen. Wie der mexikanische Außenminister Marcelo Ebrard erklärte, ...

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