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27.03.2020 / Feminismus / Seite 15

»Videoberatung ermöglichen«

Ungewollt Schwangere können während Pandemie Pflichttermine vor Abbruch womöglich nicht einhalten. Ein Gespräch mit Christiane von Rauch

Gitta Düperthal

Ärztinnen, Beraterinnen und Fachverbände sehen den Zugang zum Schwangerschaftsabbruch während der Coronaviruspandemie akut gefährdet. Welche Probleme kommen auf eine Frau zu, wenn sie merkt, dass sie ungewollt schwanger ist?

Nachdem die Schwangerschaft bemerkt wurde, müssen Frauen in dieser Lage mehrere Termine außer Haus wahrnehmen. Sie müssen zur Gynäkologin, um die Schwangerschaft feststellen zu lassen, sowie zu der vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Konfliktberatung. Nachdem drei Tage Wartezeit vergangen sind, folgt eine weitere Untersuchung in der Praxis oder Klinik, wo der Abbruch vorgenommen werden soll – dann erst erfolgen der Abbruch selbst sowie eine Nachuntersuchung. Zu etlichen Terminen muss die Frau also jeweils persönlich erscheinen. All dies ist nicht leicht zu realisieren, insbesondere mit den erheblichen Ausgangsbeschränkungen, die es während der Krise gibt. Frauen mit Kindern können jetzt, wo Kitas und Schulen geschlossen sind, kaum weg vo...

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