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24.03.2020 / Inland / Seite 2

»Fürsorge auch für Geflüchtete zeigen«

Coronaviruspandemie verschärft ohnehin prekäre Situation in Anker-Zentren. Forderung nach Abschiebestopp. Ein Gespräch mit Wiebke Judith

Gitta Düperthal

Im Zuge der Coronaviruspandemie fordert »Pro Asyl«, Abschiebungen von Geflüchteten generell auszusetzen, Menschen aus Abschiebehaft zu entlassen sowie ein Moratorium im Fall von abgelehnten Asylbescheiden. Wie argumentieren Sie?

Das Coronavirus verbreitet sich weltweit. In dieser Lage ist es unverantwortlich, wenn Deutschland Menschen abschiebt, auch innerhalb Europas. Das haben wir in einem offenen Brief gemeinsam mit »Medico International«, dem »Komitee für Grundrechte und Demokratie«, der »Ökumenischem Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche« und dem »Ökumenischen Netzwerk Asyl in der Kirche NRW« verdeutlicht. Es ist nicht auszuschließen, dass sich das Virus durch Abschiebungen möglicherweise noch weiter verbreitet. In einigen Ländern ist nicht geklärt, inwieweit die dortigen Verantwortlichen darauf vorbereitet sind, mit der neuen Krankheit umzugehen. Zudem sind die Ausreisen meist nicht mehr praktisch durchsetzbar, weil viele Flüge gestrichen sin...

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