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20.03.2020 / Inland / Seite 8

»Versagen der Behörden muss Konsequenzen haben«

Fehlende Aufarbeitung rechter Gewalt. Eingeschränkter Protest am Internationalen Tag gegen Rassismus. Gespräch mit Claudia von Gélieu

Jan Greve

Am Sonnabend ist der Internationale Tag gegen Rassismus. Sie wollten aus diesem Anlass in Berlin-Neukölln, genauer im Ortsteil Rudow, demonstrieren. Hat auch Ihnen die Coronaviruspandemie nun einen Strich durch die Rechnung gemacht?

Ja, leider ist dem so. Es war davon auszugehen, dass bei unserer berlinweiten Mobilisierung und den vielen Unterstützern in der Stadt mehr als 1.000 Menschen nach Rudow kommen. Veranstaltungen dieser Größe zählten ja zu den ersten, die wegen der Ausbreitung des Virus verboten wurden.

Was haben Sie nun an diesem Tag vor?

Wir rufen alle dazu auf, ihre Botschaften gegen Rassismus und rechten Terror über Social-Media-Kanäle zu verbreiten. Wer zu Hause sitzen muss, kann zumindest auf diese Weise Solidarität zeigen.

Nach den rechtsterroristische Morden in Hanau wurde viel über die Rolle der AfD gesprochen. Wird Rassismus als Problem dadurch nicht zu sehr auf eine Partei verengt? Drohen andere Verantwortliche aus dem Blick zu geraten...

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