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13.03.2020 / Ausland / Seite 7

»Schwarze Null« vorerst Geschichte

Britische Regierung stellt Haushaltsplan vor. Konservative kritisieren »Keynesianismus«

Christian Bunke, Manchester

Ein »Volksbudget einer Volksregierung« sei es, was Finanzminister Rishi Sunak am Mittwoch im britischen Unterhaus vorgestellt hat. Es ist inzwischen die Standardpraxis der Regierung von Premierminister Boris Johnson, jeder Maßnahme das Wort »Volk« voranzustellen. Tatsächlich bedeutet der neue Haushalt einen finanzpolitischen Kurswechsel. Wie von vielen Beobachtern im Vorfeld vermutet, ist die neoliberale Politik der »schwarzen Null« in Großbritannien vorerst Geschichte – wobei mögliche Auswirkungen einer kommenden Weltwirtschaftskrise nicht eingerechnet sind.

Sunak ist erst seit einem Monat Finanzminister. Er folgte Sajid Javid, der aufgrund großen Drucks aus dem Amtssitz des Premierministers in Nr. 10 Downing Street seinen Hut nehmen musste, da er das Finanzministerium als unabhängig agierende Behörde erhalten wollte. Johnson hat in den vergangenen Wochen die De-facto-Kontrolle über das Ressort übernommen und somit einen großen Teil der politischen Macht...

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