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11.03.2020 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Russland geht ins Risiko

Absturz des Ölpreises verstärkt globale Krisenfolgen. Warum Moskau die Vereinbarung mit dem OPEC-Kartell platzen ließ

Reinhard Lauterbach

Auf den ersten Blick sah es so aus, als hätte sich Saudi-Arabien (und im Hintergrund die USA) verschworen, Russland durch eine schlagartige Senkung des Ölpreises in Schwierigkeiten zu bringen. Ähnlich wie in den 1980er Jahren. Aber bei dieser Sicht fehlt ein zentraler Aspekt: Es war Russland, das vergangene Woche die Sitzung der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) platzen ließ, indem es sich weigerte, die Vereinbarung über die Selbstbeschränkung der Förderung zu verlängern. Die Erklärung des staatlichen Ölkonzerns Rosneft, man wolle die eigenen Exporte erhöhen, las sich auf den ersten Blick wie ein Eingeständnis wirtschaftlicher Schwierigkeiten.

Doch in Moskau herrscht bei aller Sorge um die unmittelbaren Auswirkungen des Preisverfalls eine andere Sichtweise. Demnach sei die von Russland provozierte Senkung des Ölpreises der Beginn eines Angriffs auf die Frackingbranche (Förderung von Schieferöl), die die USA zur »Energiesupermacht« (Donald Tru...

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