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03.03.2020 / Inland / Seite 4

Bündnispartner kaltgestellt

Nürnberg: Die Linke entledigt sich einer Koalition, von der sie lange profitiert hat

Tilman Baur

Die politische Großwetterlage in Nürnberg böte genug Potential für gute linke Politik. Denn die fränkische Metropole hat mit allerhand Schwierigkeiten zu kämpfen. Viele Großbetriebe haben in den vergangenen Jahren Stellen abgebaut oder der Stadt den Rücken gekehrt, darunter der Elektronikriese AEG, der Dienstleister Triumph-Adler und das Versandhaus Quelle. Das Durchschnittseinkommen in Nürnberg liegt unter jenem Bayerns, gleichwohl haben sich auch in der einst wohlhabenden Reichsstadt die Wohnkosten erheblich verteuert.

»Die Leute zahlen mittlerweile die Hälfte ihres Einkommens für die Miete«, sagt Marion Padua. Die Pädagogin sitzt seit 2009 für die Linke Liste im Nürnberger Stadtrat, ein buntes Bündnis aus politischen Parteien, sozialistischen Jugendorganisationen und einem Motorradklub. Am 15. März tritt sie als OB-Kandidatin an – unter anderem gegen einen Konkurrenten aus dem linken Lager. Titus Schüller von der Partei Die Linke will ebenfalls Stadtob...

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