Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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28.02.2020 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Es geht abwärts bei Thyssen-Krupp

Trotz Zusicherungen bei Verkauf von Aufzugssparte bleiben Tausende Jobs im Konzern bedroht

Bernd Müller

Für den Stahlkonzern Thyssen-Krupp ist der Donnerstag ein Tag der Hoffnung gewesen – für die Beschäftigten beginnt zugleich eine Zeit der Ungewissheit. Der Aufsichtsrat beriet über den Verkauf der Aufzugssparte »Elevator«, mit dessen Erlös das Unternehmen neu aufgestellt werden soll. Mehrere tausend Arbeitsplätze sind in Gefahr. Bis jW-Redaktionsschluss war nicht klar, ob nur Teile des Tochterunternehmens verkauft werden sollen. Vor einer Woche wollte die Nachrichtenagentur Reuters von »mit der Angelegenheit vertrauten Personen« erfahren haben, dass ein Komplettverkauf immer wahrscheinlicher werde; damit lasse sich der höchste Kaufpreis erzielen. Aber es habe auch starke Stimmen gegeben, die nur eine Minderheitsbeteiligung zulassen wollten.

Bei den beiden verbliebenen Bietern handelt es sich einerseits um ein Konsortium der Finanzinvestoren Blackstone, Carlyle und einem kanadischen Pensionsfonds sowie andererseits um eine von der RAG-Stiftung – 2007 zur A...

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