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28.02.2020 / Inland / Seite 5

Hoher Preis für volle Rente

Immer mehr Menschen zahlen Zusatzbeiträge für ungekürzte Altersbezüge. Deutsche Rentenversicherung begrüßt »Vertrauensbeweis«

Susan Bonath

Der Sozialabbau schlägt bei den Renten immer drastischer zu Buche. Bis 2031 steigt das Renteneintrittsalter schrittweise auf 67 Jahre an. Wer 45 Arbeitsjahre vorzuweisen hat, muss ab 2029 mindestens bis zum 65. Geburtstag malochen. Wer früher aus dem Job heraus will, muss hohe Kürzungen bis zu 14,4 Prozent hinnehmen – oder sich eine abschlagsfreie Rente mit Zusatzbeiträgen erkaufen. Das ist teuer und für Niedriglöhner kaum bezahlbar. Doch immer mehr Beschäftigte nehmen die Regelung in Anspruch. Das zeigt eine aktuelle Datenanalyse der Deutschen Rentenversicherung (DRV),die auch jW vorliegt.

Demnach ist »die Zahl der Versicherten, die freiwillige Beiträge zum Ausgleich von späteren Rentenminderungen entrichten, zum Jahr 2018 spürbar gestiegen«. Während 2017 rund 11.600 Beschäftigte derart freiwillig vorgesorgt hätten, seien es ein Jahr später bereits mehr als 17.000 Menschen gewesen. Das entspricht einem Plus von rund 47 Prozent. Zuletzt hätten sich die Ei...

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