Der Schwarze Kanal
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30.05.2003 / Ausland / Seite 16

Afrikas Ölrausch

Angetrieben von den USA, setzen zahlreiche Staaten des Kontinents auf das schwarze Gold

Thomas Berger

Angola und die Demokratische Republik Kongo befinden sich im nachbarlichen Zwist. Nigeria und die kleine Inselrepublik Sao Tomé und Principe haben eine Kompromißvereinbarung geschlossen. Und Sudans Regierung bemüht sich erstmals scheinbar ernsthaft, zu einem Ende des Bürgerkriegs im Landessüden zu kommen. All dies nur aus einem einzigen Grund: Erdöl. Afrika gilt als das Wachstumsgebiet der Ölförderung in den kommenden Jahren und Jahrzehnten. Allein für den wichtigsten Abnehmer, die USA, könnte perspektivisch (bis 2015) ein Viertel der Öleinkäufe vom bisher nicht nur in diesem Punkt vernachlässigten Kontinent kommen. Nicht wenige afrikanische Länder hoffen darauf, mit der verstärkten Förderung des »schwarzen Goldes« der Unterentwicklung entkommen, ökonomische Probleme lösen und die chronisch leeren Staatskassen füllen zu können.

Jede neuentdeckte oder auch nur vermutete neue Lagerstätte – insbesondere in den angrenzenden Gebieten der Weltmeere, sogenannt...

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