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15.02.2020 / Feuilleton / Seite 8

»Es wurde ein Fenster aufgestoßen«

Erinnerungen an das »Festival des politischen Liedes«. Gespräch mit Lutz Kirchenwitz

Alexander Reich

Heute vor 50 Jahren, am 15. Februar 1970, wurde in Ostberlin das erste »Festival des politischen Liedes« eröffnet. Wie kam es dazu?

Angeblich soll die Idee auf einer Decke im Freibad Pankow entwickelt worden sein. Jedenfalls beschloss der Oktoberklub – nicht das Politbüro der SED – 1968, ein »sozialistisches Folksong-Festival« zu veranstalten, lud zu seinem Jubiläumskonzert im Februar 1969 schon mal Gruppen aus Dresden und Hoyerswerda, Düsseldorf und Heidelberg, aus Budapest und Moskau ein, und im Februar 1970 fand dann das erste »Festival des politischen Liedes« statt. Das war eine relativ kleine Veranstaltung in der Kongresshalle am Alexanderplatz und im Klub International. Eine italienische Songgruppe trat auf, die Spanier Joan und José, die zu jener Zeit in Westdeutschland lebten und auch schon auf dem zweiten Waldeck-Festival aufgetreten waren, und eine Gruppe junger Südafrikaner, die vom ANC zur Ausbildung in die DDR geschickt worden waren.

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