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14.02.2020 / Schwerpunkt / Seite 3

Mitten in der Wüste

Tunesien plant Errichtung von Flüchtlingslager für bis zu 50.000 Menschen. EU dringt auf engere Kooperation

Sofian Philip Naceur

Der Krieg in Libyen geht unvermindert weiter – mit potentiell einschneidenden Folgen für das Nachbarland Tunesien. Seit 2018 suchen immer mehr libysche Zivilisten und weitere Geflüchtete aus dem Süden des Kontinents Schutz in dem nordafrikanischen Land. Noch sind die Zahlen überschaubar, zuletzt stiegen sie jedoch merklich an. Ende 2018 waren beim UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR in Tunesien nur rund 1.200 Flüchtlinge und Asylbewerber registriert, Ende 2019 waren es 3.294 – ein Anstieg von 155 Prozent. Rund 1.600 Menschen warten zudem weiterhin auf ihre Registrierung bei der bereits überlasteten UN-Behörde.

Da sich die Kämpfe in Libyen im Dezember abermals verschärften, hat Tunesiens Militär seine Präsenz an der Grenze verstärkt und vermeldet vermehrt irreguläre Grenzübertritte. Auch die Zivilbehörden und das UNHCR sind in Alarmbereitschaft. Man bereitet sich auf alle Eventualitäten vor – auch auf ein Szenario, das die Zentralregierung in Tunis und die Kommu...

Artikel-Länge: 7180 Zeichen

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