Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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08.02.2020 / Inland / Seite 4

Politik für Leistungsträger

Wahlkampf in Hamburg: CDU und FDP braucht an der Elbe niemand. In der Bürgerschaft blinken beide Parteien schon länger rechts

Kristian Stemmler

Mit Magenschmerzen sei sie in der Nacht aufgewacht, erzählte Anna von Treuenfels am Donnerstag morgen bei einem Pressetermin einem Reporter der Welt. Was der Spitzenkandidatin der FDP im Hamburger Bürgerschaftswahlkampf derzeit schwer im Magen liegt, ist klar: die Wahl ihres Parteifreundes Thomas Kemmerich zum Thüringer Ministerpräsidenten mit Stimmen der AfD am Mittwoch. Das Szenario von Erfurt kommt für die Liberalen an der Elbe zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Gut zwei Wochen sind es nur noch bis zur Wahl, und Hamburgs FDP sackt in den Umfragen gerade ab.

Am Mittwoch abend protestierten knapp 2.000 aufgebrachte Demonstranten vor der Zentrale der Elbliberalen in der Innenstadt – das hatte es in der Hansestadt noch nie gegeben. In den »sozialen Netzwerken« wurde der FDP und ebenso der CDU hämisch vorgehalten, dass sie von 2001 bis 2004 mit der rechtspopulistischen Schill-Partei im Senat gesessen hat. Als wäre das alles nicht schon schlimm genug für d...

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