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05.02.2020 / Ausland / Seite 8

»Gegen dieses Verbrechen wurde nichts unternommen«

Verein beklagt mangelnde Aufarbeitung der Rolle Spaniens zur Zeit des deutschen Faschismus. Ein Gespräch mit Carmen García-Rodeja

Carmela Negrete

In der vergangenen Woche haben Nachfahren von fünf Spaniern, die im KZ Mauthausen ermordet wurden, Anzeige erstattet, um die Aufarbeitung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit voranzutreiben. Sie taten dies im argentinischen Konsulat in Vigo in Galizien, wählten also gewissermaßen einen Umweg. Worum geht es dabei?

Dieser Weg ist nicht neu: Bereits 2010 haben wir als »Verein zur Wiedererlangung des historischen Gedächtnisses« in Argentinien eine Anzeige gegen die Verbrecher des Franquismus gemeinsam mit Familienangehörigen der Opfer erstattet, die in Spanien kein Gehör gefunden hatten. Hier verhindert das Amnestiegesetz eine echte Aufklärung der Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Das zeigte sich vor einigen Jahren an dem Fall des Richters Baltasar Garzón, der faschistische Verbrechen aufarbeiten wollte, am Ende aber selbst vor Gericht stand (jW berichtete).

In Arge...

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