Gegründet 1947 Dienstag, 14. Juli 2020, Nr. 162
Die junge Welt wird von 2341 GenossInnen herausgegeben
03.02.2020 / Ansichten / Seite 8

Offensichtliche Farce

Präsidentschaftswahlen in Bolivien

Volker Hermsdorf

Das Völker- und die Menschenrechte stehen hoch im Kurs – zumindest solange sie sich gegen Venezuela, Kuba, Nicaragua, China, den Iran oder andere unliebsame Regierungen instrumentalisieren lassen. Brechen US-freundliche Putschisten wie jetzt in Bolivien oder ein faschistischer Präsident in Brasilien internationales Recht, herrscht dagegen bei Machthabern und Medien in den USA und der EU betretenes Schweigen.

Man hat sich schon fast daran gewöhnt, dass selbsternannte Staatschefs wie ein Herr Guaidó in Venezuela oder die bis November vergangenen Jahres in Bolivien völlig unbedeutende Jeanine Áñez hierzulande als »Übergangspräsidenten« legitimiert und zugleich mit Mehrheit vom Volk gewählte Präsidenten wie Evo Morales, Nicolás Maduro oder Daniel Ortega als »Diktatoren« diskreditiert werden. Wenn es um knapper werdendes Erdöl oder den für die Produktion von wiederaufladbaren Batterien für Smartphones, Lapt...

Artikel-Länge: 2835 Zeichen

Dieser Beitrag ist gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Mit einem Onlineabo tragen Sie dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Für Unentschlossene gibt es die Tageszeitung junge Welt auch am Kiosk, für 1,80 € wochentags und 2,20 € am Wochenende. Alle belieferten Verkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €