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27.01.2020 / Thema / Seite 12

Ende des Vernichtungswahns

Vor 75 Jahren befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz. Die Nazis töteten mit ihrer Mordmaschinerie mehr als eine Million Menschen

Ulrich Schneider

Auschwitz steht heute weltweit als Synonym für das – neben der Entfesselung des Zweiten Weltkriegs und dem Vernichtungskrieg in den besetzten Gebieten der Sowjetunion – schlimmste Verbrechen des deutschen Faschismus: für den industriellen Massenmord an Menschen, die seinen Rassenvorstellungen nicht entsprachen oder nicht in seine Weltherrschaftspläne passten. In Auschwitz wurde mehr als eine Million Menschen getötet, weil sie Juden, Sinti und Roma oder Slawen, sowjetische Kriegsgefangene, politische Gegner oder mit anderen Begründungen aus der »Volksgemeinschaft« Ausgegrenzte waren.

Dabei war dieses Konzentrationslager im Süden Polens in seinen Anfängen 1940 noch nicht mit der Massenvernichtung verbunden, sondern zunächst eine Konsequenz des deutschen Überfalls auf Polen am 1. September 1939, der faschistischen Besatzungspolitik und der expansionistischen Pläne von einer faschistischen »Neuordnung der Welt«. Zu diesen Neuordnungsplänen gehörte die Germani...

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