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27.01.2020 / Feuilleton / Seite 11

Das Problem aller Probleme

Tod dem Bourgeois in uns: Eine Werkausgabe erschließt die aristokratische Kommunistin Hermynia Zur Mühlen

Werner Jung

Zunächst und überhaupt: Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung und die Wüstenrot-Stiftung sind dafür zu loben, dass sie seit einigen Jahren bereits in preiswerten, liebevoll ausgestatteten und bestens kommentierten (Auswahl-)Editionen das Werk vergessener oder nur wenig bekannter Autorinnen wieder zugänglich machen. Nun hat der Herausgeber Ulrich Weinzierl den Editionen von Irmgard Keun und Annette Kolb eine neue Hermynia-Zur-Mühlen-Ausgabe hinzugefügt, die hoffentlich dazu beitragen wird, auf diese nur versierten Kennern der österreichischen Literatur aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bekannte Autorin aufmerksam zu machen.

Hermynia Zur Mühlen, geborene Gräfin Hermine Isabelle Maria Folliot de Crenneville-Poutet, war die einzige Tochter eines österreichischen Diplomaten. Sehr früh schon hatte das aufgeweckte Mädchen, wie die spätere Autorin in ihrer autobiographischen Prosa »Ende und Anfang. Ein Lebensbuch« (1929) ausführlich schildert, e...

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