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16.01.2020 / Inland / Seite 5

Prekärer Job macht krank

Regierung sieht Hinweise auf kausalen Zusammenhang von atypischer Beschäftigung und Depression

Susan Bonath

Sie sind schlecht entlohnt, werden als Leiharbeiter von Firma zu Firma geschickt und blicken oft bereits dem nächsten Bewerbungsmarathon entgegen, weil das Ende ihres befristeten Jobs absehbar ist: Rund acht Millionen Menschen sind in Deutschland prekär beschäftigt. Das schlägt auf die Seele, wie auch die Bundesregierung weiß. »Personen in atypischen Beschäftigungsformen weisen einen schlechteren psychischen Gesundheitszustand auf als Normalbeschäftigte«, schreibt sie in einer Antwort vom 19.12. auf eine Anfrage der Fraktion Die Linke im Bundestag (bei jW online einsehbar) über die zuerst die Rheinische Post berichtete.

Die Bundesregierung beruft sich darin auf verschiedene wissenschaftliche Studien. Diese gäben beispielsweise »Hinweise darauf, dass es sich bei atypischer Beschäftigung und Depression um einen kausalen Zusammenhang handelt«. Messungen über längere Zeiträume hinweg hätten gezeigt, dass Leiharbeiter, befristet An...

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