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09.01.2020 / Ansichten / Seite 8

Kriegskolonialismus

Vom 11. September zum 3. Januar

Arnold Schölzel

Die kolonialen Kriege des Westens, mit denen die Welt seit dem Untergang der Sowjetunion überzogen wird, sind die Pest des 21. Jahrhunderts. Seit fast 30 Jahren wird der Irak immer wieder neu zerstört, Afghanistan seit bald 20 Jahren, Libyen und Syrien seit demnächst zehn Jahren. Die größten Massenmörder dieser Zeit sitzen in Washington, Berlin, Paris und London. Sie haben nicht nur ihre Außenpolitik militarisiert, sie haben zu deren Hauptmethode den Staatsterrorismus gemacht.

Und das arbeitsteilig: Die USA wahren nicht mehr den Schein, das Völkerrecht spiele für sie eine Rolle, die Verbündeten maulen hier und da wie Heiko Maas mit »nicht hilfreich« nach dem US-Drohnenmord in Bagdad, nehmen eventuell anfallende Profite aber gern mit. Donald Trump hat völlig recht: Er und seine Amtsvorgänger finanzierten ihre Blutsäuferei mit Billionen US-Dollar, die Verbündeten verdienen zwar gern mit am Handel mit Waffen, tu...

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