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08.01.2020 / Schwerpunkt / Seite 3

Gedenken und Verpflichtung

Allen Unkenrufen zum Trotz: Am Wochenende werden Zehntausende Linke zur Ehrung der KPD-Mitbegründer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in Berlin erwartet

Markus Bernhardt

Das Gedenken an die beiden Arbeiterführer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht könnte aktueller kaum sein: Erstarkende Faschisten, steigende Kriegsgefahr, Hass und Hetze gegen Russland sowie eine zersplitterte und zumindest teilweise durch eigene Fehler marginalisierte Linke gehören zu den Herausforderungen dieser Tage.

Die Strahlkraft der 1919 von rechter Soldateska ermordeten Mitbegründer der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) ist bis heute ungebrochen. Ihnen zu Ehren versammeln sich traditionell am zweiten Sonntag im Januar Linke verschiedener Couleur in Berlin-Friedrichshain und ziehen zur Gedenkstätte der Sozialisten nach Friedrichsfelde. Das ist bereits seit 1946 so. Jeweils Zehntausende nahmen bis zur Annexion der DDR an den Protesten zu Ehren Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts teil. Nachdem die Demonstration 1990/91 durch ein »stilles Gedenken« ersetzt wurde, organisierte das Leninplatzbündnis eine Demonstration vom damaligen Leninplatz – h...

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