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04.01.2020 / Ausland / Seite 6

Unvollendeter Aufstand

Jahresrückblick 2019. Heute: Sudan. Massendemonstrationen und Blockaden erzwingen zivile Teilhabe. Macht des Militärs weiter ungebrochen

Ina Sembdner

Was im Sudan im Dezember 2018 als »Brotaufstand« begonnen hatte, weitete sich 2019 zu einer umfassenden Revolte gegen die 30 Jahre währende islamistische Präsidentschaft Omar Al-Baschirs aus. Der General, der 1989 den letzten frei gewählten Premier, Sadik Al-Mahdi, aus dem Amt geputscht hatte, zeichnete sich nicht nur durch seinen repressiven, den Gesetzen der Scharia folgenden Führungsstil aus, sondern war auch für die rassistische und religiös motivierte Verfolgung und Tötung Hunderttausender Sudanesen verantwortlich. Allein in der Provinz Darfur wurden in den Jahren 2003 bis 2008 mehr als 300.000 Menschen ermordet, über zwei Millionen Sudanesen wurden aus ihren Heimatregionen vertrieben.

Am 19. Dezember 2018 löste die Ankündigung, den Brotpreis zu verdreifachen, Proteste aus, die sich vom Land bis in die Hauptstadt Khartum Bahn brachen. Die Sudanesische Kommunistische Partei (SCP) erkannte das Potential der Unruhen und rief umgehend zum »Sturz des Regi...

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